Das Konzept
Der
sorgfältigen Rekrutierung
von geeigenten Interessentinnen und Interessenten folgt deren Aus-
und Fortbildung zu ElternMedienLotsen (EML).
Diese EML stehen danach zur Verfügung, in Schulen Elternabende zu gestalten.
Im Einzelnen:
Ausbildung
Die EML-Ausbildung selbst erfolgt nach den bewährten Grundsätzen
- des Lernens in Gruppen (Abwechslung von Plenums- und Gruppenphasen bei Präsenzveranstaltungen, Gruppenphasen mit vorbereiteten Aufgaben und Unterlagen, Präsentation der Gruppenergebnisse im Plenum),
- des eigenverantwortlichen Lernens (Überlassung von Material und Quellenangaben für das Selbststudium, insbesondere bei Online-Sitzungen),
- der Aktiven Medienarbeit (Medien selbst nutzen und produzieren, hier insbesondere eigene Powerpointfolien und Lehrmaterialien entwickeln),
- der Projektarbeit (Konzentration auf Ziele in der nahen Zukunft, die erkennbar und umsetzbar sind).
Fortbildung
Vor einem Elternabend
Bei den Elternabenden wird den Eltern letztlich (Medien-)Erziehungskompetenz vermittelt. Um dies möglichst effektiv zu erreichen, sollen sich im Vorfeld eines jeden Elternabends die EML auf zwei Parameter vorbereiten:
- Ein Themenschwerpunkt wird vorher verabredet; auf diese Weise soll erreicht werden, dass der zum Zeitpunkt der Anfrage aktuelle Problemdruck zielgerichtet und gründlich aufgearbeitet wird.
- Wissen um Alterszusammensetzung, medialen Kenntnisstand der Schüler und ggf. aktuellen Anlass sollen die punktgenaue Ansprache der Zielgruppe sicherstellen.
Ablauf eines Elternabends
Problematisierung bei Veranstaltungsbeginn
Information zu Chance und Risiken von Medienkonsum, Mediennutzung und Medienwirkung
Nachfragen und Diskussion
Information und Vorschläge zu medienpädagogisch sinnvollem Handeln
Nachfragen und Diskussion
Vorstellung einer konkreten Handlungsoption ("Tipp")
-
Bei Bedarf Überlassung von weitergehendem Informationsmaterial










