Kinder & Jugendliche & Internet
Wichtiges über Medien: Internet
Im Web geht alles! – Spaß und Spiel, Lernen und Entdecken. Im Internet stecken Informationen, Unterhaltung, "Freunde"… für Freizeit, Schule und Arbeit ist das Internet nicht weg zu denken. Kinder und Jugendliche entdecken täglich neue Nutzungen und Angebote – Eltern können oft nur staunen.
Fragen und Antworten
Was finden Kinder so toll am Internet?
Spielen, Kommunizieren, Lernen, Informieren, sich selbst darstellen. – Kinder können zahlreiche Spielangebote nutzen und vernetzt gemeinsam mit Freunden spielen. Sie können sich mit ihren Schulkameraden austauschen, weltweit Post verschicken, in Echtzeit chatten, nach Informationen zu schulrelevanten Themen, Hobbys und Vorlieben suchen. Stars und Bands sind zum Greifen nahe und die Abenteuerlust wird befriedigt. Und ganz nebenbei ist das Internet auch die Eintrittskarte in die Welt der Erwachsenen – von ebay bis Porno.
Um sich sicher zurechtzufinden ist Kompetenz zwingend notwendig, sonst übernimmt die Vielfalt des Netzes die Regie und dort gibt es nur sehr eingeschränkte Bremsen. Genau dafür ist eine Kompetenz notwendig, die den Kindern das Rüstzeug für den sicheren Umgang im Netz ermöglicht und sie lehrt, Risiken zu erkennen und einzuschätzen.
Spielen, Kommunizieren, Lernen, Informieren, sich selbst darstellen. – Kinder können zahlreiche Spielangebote nutzen und vernetzt gemeinsam mit Freunden spielen. Sie können sich mit ihren Schulkameraden austauschen, weltweit Post verschicken, in Echtzeit chatten, nach Informationen zu schulrelevanten Themen, Hobbys und Vorlieben suchen. Stars und Bands sind zum Greifen nahe und die Abenteuerlust wird befriedigt. Und ganz nebenbei ist das Internet auch die Eintrittskarte in die Welt der Erwachsenen – von ebay bis Porno.
Um sich sicher zurechtzufinden ist Kompetenz zwingend notwendig, sonst übernimmt die Vielfalt des Netzes die Regie und dort gibt es nur sehr eingeschränkte Bremsen. Genau dafür ist eine Kompetenz notwendig, die den Kindern das Rüstzeug für den sicheren Umgang im Netz ermöglicht und sie lehrt, Risiken zu erkennen und einzuschätzen.
Ab welchem Alter ist das Internet sinnvoll und wie lange sollten sich Kinder darin aufhalten?
Das Internet ist kein Standardmedium für Vorschulkinder. Auch im Grundschulalter ist das Surfen nur mit einem Elternteil / einem Erwachsenen angesagt. Ein Gespräch über Gefahren oder Schutzprogramme reicht nicht ! Das Netz ist spannend und bereichernd und die Neugierde darauf sollte nicht restriktiv beschränkt werden, aber die Begleitung durch die Eltern ist Voraussetzung einer gefahrlosen Nutzung.
Für soziale Plattformen und Chaträume sollten die Kinder mindestens 10 Jahre alt sein. Schreiben und Lesen sind für Grundschüler Alltag, aber das Bewerten von Inhalten und den "Menschen hinter den Spitznamen" braucht Übung. Hier müssen Eltern helfen. Auch mit 12/13 Jahren ist die Nutzung von sozialen Netzwerken nur in Absprache und regelmäßigem Austausch mit den Eltern denkbar.
Für soziale Plattformen und Chaträume sollten die Kinder mindestens 10 Jahre alt sein. Schreiben und Lesen sind für Grundschüler Alltag, aber das Bewerten von Inhalten und den "Menschen hinter den Spitznamen" braucht Übung. Hier müssen Eltern helfen. Auch mit 12/13 Jahren ist die Nutzung von sozialen Netzwerken nur in Absprache und regelmäßigem Austausch mit den Eltern denkbar.
Mögliche tägliche Nutzungsdauer
(weitere Medien müssen berücksichtigt werden)
- bis 7 Jahre: etwa 30 Minuten
- 8 bis 9 Jahre: etwa 45 Minuten
- 10 bis 11 Jahre: etwa 60 Minuten
- 12 bis 13 Jahre: 90 Minuten – 2 Stunden
Internet-Kommunikation und soziale Netzwerke – alles gut?
Ja und nein – Chatrooms und Social Communitys sind für Kinder wichtig, um mitreden zu können und früh den Umgang zu üben und das Risiko von Medien einschätzen zu können.
- Verschaffen Sie sich einen Überblick über alle Anwendungen, die Ihr Kind nutzt.
- Treten Sie nicht grundsätzlich als Bedenkenträger auf – Medien sind wichtig !
- Lesen Sie die Elterninformationen auf den Seiten.
- Stellen Sie gemeinsam klare Regeln für den Umgang mit persönlichen Daten auf.
- Finden Sie bei jüngeren Kindern einen guten Einstieg durch kindgerechte Kommunikationsplattformen.
- Begrenzen Sie die Zeiten der Online-Kommunikation. Gerade beim Chatten verlieren die Kinder schnell den Überblick über die Zeit.
- Sprechen Sie über die Inhalte in den genutzten Medien.
Sicherheit im Netz – Was muss ich beachten?
Bei aller Euphorie über die kreativen und sinnvollen Möglichkeiten im Netz gibt es zu Recht auch Bedenken. Die Sicherheit Ihrer Kinder muss, so gut es geht, gewährleistet sein. Da können Sie einiges zu beitragen:
- Sprechen Sie mit Ihren Kindern über den Umgang mit persönlichen Daten. Einmal ins Netz gestellte Informationen lassen sich nicht mehr kontrollieren.
- Gespräche in Chaträume sind nicht sicher. Loggen Sie sich selbst ein und erfahren Sie mit Ihren Kindern, wie schnell "falsche Identitäten" in Chats sind.
- Bei jüngeren Jugendlichen, die gerne soziale Netzwerke wie SchülerVZ oder Facebook nutzen möchten, sollten Sie gemeinsam klären, wie ein Profil erstellt wird, was man als Nutzer von sich preisgeben darf.
So kann es gehen ...
Erforschen Sie zusammen das Netz – starten Sie ein Familienprojekt wie eine Website mit Unterseiten für alle, probieren sie kleine Browsergames aus – spielen Sie mit Handy und Internet.
Für die Grundschulzeit gilt: Richten Sie sich Internetzeiten mit ihrem Kind ein. Surfen sie gemeinsam, lassen Sie sich Seiten und Spiele zeigen, die ihr Kind spannend findet und legen Sie zusammen eine Startseite und Lesezeichen für kindgerechte Seiten an.
Zeigen Sie Alternativen zu kostenpflichtigen Angeboten. Viele der verlockenden Möglichkeiten im Netz lassen sich nach kurzer Recherche auch kostenlos nutzen (z.B. Klingeltöne). Weisen Sie in diesem Zusammenhang aber auch auf die Problematik des illegalen Downloads von Filmen oder Musik hin.
Stellen Sie zusammen Netzregeln auf und organisieren Sie die Einhaltung z.B. durch einen gemeinsam gestalteten Medienvertrag. Inhalte können der Umgang mit Passwörtern, Downloads und Social Communitys, aber auch Surfzeiten sein. www.oksh.de/medienvertrag
Für die Grundschulzeit gilt: Richten Sie sich Internetzeiten mit ihrem Kind ein. Surfen sie gemeinsam, lassen Sie sich Seiten und Spiele zeigen, die ihr Kind spannend findet und legen Sie zusammen eine Startseite und Lesezeichen für kindgerechte Seiten an.
Zeigen Sie Alternativen zu kostenpflichtigen Angeboten. Viele der verlockenden Möglichkeiten im Netz lassen sich nach kurzer Recherche auch kostenlos nutzen (z.B. Klingeltöne). Weisen Sie in diesem Zusammenhang aber auch auf die Problematik des illegalen Downloads von Filmen oder Musik hin.
Stellen Sie zusammen Netzregeln auf und organisieren Sie die Einhaltung z.B. durch einen gemeinsam gestalteten Medienvertrag. Inhalte können der Umgang mit Passwörtern, Downloads und Social Communitys, aber auch Surfzeiten sein. www.oksh.de/medienvertrag
Tipp
Machen Sie einmal im Monat eine Familienmedien-Konferenz. Jedes Familienmitglied stellt seine Neuentdeckungen im Internet vor. Gegenseitig werden Quizfragen zu den Inhalten und Seiten gestellt und gleichzeitig sollten auch die Onlinezeiten des kommenden Monats besprochen werden.
Kurz erklärt
Browsergames Kleine Onlinespiele, die keine Installation und kaum Lernzeit erfordern. Solche Spiele können auch von Kindern und Jugendlichen in einem Projekt selbst gebastelt werden.
Filtersoftware steht auf vielen Plattformen zum kostenlosen Download zur Verfügung (z.B. klicksafe.de). Webseiten mit problematischen Inhalten sollen ausgefiltert und für Kinder unzugänglich gemacht werden. Die Programme arbeiten allerdings nicht immer zuverlässig. Sie ersetzen in keinem Fall die Notwendigkeit mit den eigenen Kindern zusammen ins Netz zu gehen und über Gefahren und problematische Seiten zu sprechen.
ICQ (Instant Messenger) Ein Programm mit dem in Echtzeit gechattet werden kann (auch: Windows Live Messenger). Kurze Mitteilungen können von PC zu PC oder auch via Handy verschickt werden. Einmal angemeldet, sieht man sofort, welche Freunde online und erreichbar sind. Es können auch Dateien wie Fotos und Filme ausgetauscht werden. Spannend, aber achten Sie auf die Sicherheitseinstellungen!
Kinderportale Diese Plattformen bieten Kindern gute Einstiegsmöglichkeiten in die Welt des Internet. Die Themen sind kindgerecht aufgearbeitet und übersichtlich strukturiert. Problematische Verlinkungen gibt es kaum. Die Kinder können hier ganz sicher ihre ersten Schritte mit E-Mails, eigenen Homepages und Chaträumen machen. z.B. blinde-kuh.de
Social Communities / Soziale Netzwerke fasst alle Gemeinschaften von Menschen zusammen, die sich im Netz treffen, kommunizieren und sich selbst präsentieren. Die bekanntesten unter ihnen sind Facebook, SchülerVZ, Lokalisten oder MySpace. Die Kinder und Jugendlichen erstellen Profile von sich und können Fotos einstellen.
Web 2.0 selber eigene Inhalte erstellen und bearbeiten (z.B. Grundschulwiki.de)
Filtersoftware steht auf vielen Plattformen zum kostenlosen Download zur Verfügung (z.B. klicksafe.de). Webseiten mit problematischen Inhalten sollen ausgefiltert und für Kinder unzugänglich gemacht werden. Die Programme arbeiten allerdings nicht immer zuverlässig. Sie ersetzen in keinem Fall die Notwendigkeit mit den eigenen Kindern zusammen ins Netz zu gehen und über Gefahren und problematische Seiten zu sprechen.
ICQ (Instant Messenger) Ein Programm mit dem in Echtzeit gechattet werden kann (auch: Windows Live Messenger). Kurze Mitteilungen können von PC zu PC oder auch via Handy verschickt werden. Einmal angemeldet, sieht man sofort, welche Freunde online und erreichbar sind. Es können auch Dateien wie Fotos und Filme ausgetauscht werden. Spannend, aber achten Sie auf die Sicherheitseinstellungen!
Kinderportale Diese Plattformen bieten Kindern gute Einstiegsmöglichkeiten in die Welt des Internet. Die Themen sind kindgerecht aufgearbeitet und übersichtlich strukturiert. Problematische Verlinkungen gibt es kaum. Die Kinder können hier ganz sicher ihre ersten Schritte mit E-Mails, eigenen Homepages und Chaträumen machen. z.B. blinde-kuh.de
Social Communities / Soziale Netzwerke fasst alle Gemeinschaften von Menschen zusammen, die sich im Netz treffen, kommunizieren und sich selbst präsentieren. Die bekanntesten unter ihnen sind Facebook, SchülerVZ, Lokalisten oder MySpace. Die Kinder und Jugendlichen erstellen Profile von sich und können Fotos einstellen.
Web 2.0 selber eigene Inhalte erstellen und bearbeiten (z.B. Grundschulwiki.de)
Links
www.blinde-kuh.de Diese Suchmaschine für Kinder ist gut geeignet, um sie als Startseite festzulegen.
www.klicksafe.de Eine sehr umfangreiche Internetseite, die als EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz an den Start gegangen ist. Sehenswert sind die klicksafe-Spots zu verschiedenen Themengebieten.
Einen sicheren Instant Messenger für Kinder bis zehn finden Sie unter www.kinder-messenger.de
www.seitenstark.de ist die Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten und fasst alle Internetseiten zusammen, die den Regularien von Seitenstark im Aufbau ihrer Kinderseiten gefolgt sind. Ein guter Überblick. Außerdem gibt es hier einen sicheren Chat für Kinder.
Hilfreiche Tipps zum Chatten ohne Risiko finden Kinder und Eltern unter www.chatten-ohne-risiko.de
Unter www.schau-hin.info erhalten Sie weiterführende Informationen zum Umgang mit elektronischen Medien.
Beschwerdestelle für z.B. Belästigungen via Instant Messenger oder anderen Kommunikationsprogrammen: hotline@jugendschutz.net oder direkt über den Website-Betreiber oder bei der Polizei.
www.klicksafe.de Eine sehr umfangreiche Internetseite, die als EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz an den Start gegangen ist. Sehenswert sind die klicksafe-Spots zu verschiedenen Themengebieten.
Einen sicheren Instant Messenger für Kinder bis zehn finden Sie unter www.kinder-messenger.de
www.seitenstark.de ist die Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten und fasst alle Internetseiten zusammen, die den Regularien von Seitenstark im Aufbau ihrer Kinderseiten gefolgt sind. Ein guter Überblick. Außerdem gibt es hier einen sicheren Chat für Kinder.
Hilfreiche Tipps zum Chatten ohne Risiko finden Kinder und Eltern unter www.chatten-ohne-risiko.de
Unter www.schau-hin.info erhalten Sie weiterführende Informationen zum Umgang mit elektronischen Medien.
Beschwerdestelle für z.B. Belästigungen via Instant Messenger oder anderen Kommunikationsprogrammen: hotline@jugendschutz.net oder direkt über den Website-Betreiber oder bei der Polizei.
Angebote und Beratung
www.akjs-sh.de Die Aktion Kinder- und Jugendschutz Landesarbeitsstelle Schleswig-Holstein e.V. bietet eine Menge Anregungen, Materialien und Ideen.
Surfen auf Zuruf! – Buchen Sie einen Webtreff oder einen Elternabend an Ihrer Schule – kostenlos. Der Offene Kanal Schleswig-Holstein erforscht mit Ihnen die Weiten des Internets. www.oksh.de → lernen
Surfen auf Zuruf! – Buchen Sie einen Webtreff oder einen Elternabend an Ihrer Schule – kostenlos. Der Offene Kanal Schleswig-Holstein erforscht mit Ihnen die Weiten des Internets. www.oksh.de → lernen
Download
Der Flyer steht hier als Download zur Verfügung.
Im Rahmen des Netzwerks

www.medienkompetenz.schleswig-holstein.de
Gefördert von
Medienanstalt Hamburg
Schleswig-Holstein (MA HSH)
www.ma-hsh.de
www.medienkompetenz.schleswig-holstein.de
Gefördert von
Medienanstalt HamburgSchleswig-Holstein (MA HSH)
www.ma-hsh.de










